Kasus: die deutschen Fälle
Drei Trainer für das deutsche Kasussystem: Verbvalenz, Signalendungen und die Schnittmenge aus Fall und Nomenklasse.
Was Kasus ist und wozu er dient
Kasus ist das deutsche Fallsystem: die Form, die eine Nominalgruppe (Artikel + Adjektiv + Substantiv) je nach ihrer Rolle im Satz annimmt. Das Deutsche hat vier Fälle — Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv —, und jeder verändert die Endung des Artikels oder des Adjektivs auf eigene Weise.
1. Wie viele Objekte ein Verb braucht
Der Kern ist das Verb mit seinem Subjekt, das immer vorhanden ist. Akkusativ und Dativ sind die „Elektronen“, die ein Verb unabhängig voneinander einschaltet oder nicht. Aktualisiere für andere Verben aus dem Korpus.
- Verb
- Nominativ
- Akkusativ
- Dativ
2. Das Ein-Signal-Prinzip (warum die Endung „springt“)
Das Rolle-Klasse-Signal erscheint genau einmal pro Gruppe — am ersten Element, das es tragen kann. Hat der Artikel es schon gesagt, bleibt das Adjektiv stumm. Fehlt der Artikel, wandert das Signal zum Adjektiv.
3. Rolle × Klasse — eine Endung im Schnittpunkt
Ein Klick auf eine Zeilen- oder Spaltenüberschrift bewegt einen Strahl; ein Klick auf eine Zelle bewegt beide zugleich.